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Ornithologenverband Sachsen-Anhalt e.V.

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Nachrichten für die Ornithologen Sachsen-Anhalts

Buchempfehlung: Sommer, D. & F. Brackhahn (2016): Wanderfalken in Magdeburg. - (15.03.2017)

Sommer, D. & F. Brackhahn, Wanderfalken in Magdeburg

Die beiden Magdeburger Ornithologen, Dieter Sommer und Fred Brackhahn, beschreiben „Die Besiedlung der Stadt Magdeburg durch den Wanderfalken (Falco peregrinus)“. Nach einem Vorwort von Herbert Bilang folgen der Einleitung Angaben zu älteren Beobachtungen, dann zu den aktuell beflogenen Revieren ab den Zeitpunkten des ersten Auftretens. Die Zusammenfassung nennt an vier verschiedenen Örtlichkeiten im Zeitraum von 2011 bis 2016 12 Bruten mit 30 ausgeflogenen Jungfalken.

Das reich bebilderte 15seitige Heft ist für 2,50 Euro (incl. Porto und Versand) zu bestellen über:
Herbert Bilang, Bäckerstraße 10, 39326 Colbitz. (Tel.: 039207-95227)


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Buchempfehlung: Thomas Hinsche (2016): Lebensraum großer Strom - Tierwelten im Biosphärenreservat Mittelelbe - (29.02.2016)

Thomas Hinsche, Bildband Lebensraum großer Strom

Der Dessauer Naturfotograf Thomas Hinsche - Mitglied der Gesellschaft deutscher Tierfotografen und den Apus-Lesern durch Fotos im Wachtelkönig-Sonderheft 2015 bekannt - thematisiert in seinem ersten Bildband Lebensraum großer Strom - Tierwelten im Biosphärenreservat Mittelelbe die Artenvielfalt an der Mittelelbe in fantastischen Bildern und schönen Texten (Ernst Paul Dörfler).

"Aufgewachsen in den Auen zwischen den Flüssen Mulde und Elbe, lernte ich frühzeitig die naturbelassenen Biotope zu schätzen. Angeleitet durch Vater und Großvater, wuchs ich in eine Ornithologen-Familie hinein und wurde so von der „Faszination Natur“ infiziert.
Ich fotografiere nicht, um einfach nur zu fotografieren. Ich knipse nicht drauflos. Ich glaube, die wohl schönsten und vielfältigsten Motive sind in der Natur zu finden. Entsprechend vielfältig ist auch die Welt der Naturfotografie. Wenn ich draußen bin, bekomme ich Eindrücke geschenkt, die mich begeistern und faszinieren. Ich benutze die Fotografie dazu, diese Eindrücke und Erlebnisse anderen zugänglich zu machen, sie auf die Besonderheiten in ihrer Umgebung hinzuweisen, ihre Aufmerksamkeit zu wecken, in ihnen Neugier zu schüren."


Fotografien und Text: Thomas Hinsche
Lebensraum großer Strom
Tierwelten im Biosphärenreservat Mittelelbe

Herausgegeben vom Biosphärenreservat Mittelelbe
Einführungstexte von Ernst Paul Dörfler

Bestellen kann man das Buch über folgenden Link.
Mehr über den Autor und seine Arbeiten ist auf seiner Homepage zu erfahren.


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Ankündigung: 20. Konferenz des European Bird Census Council (EBCC) – Bird Numbers 2016 ’Birds in a changing world’ – im September 2016 in Halle (Saale) - (07.01.2016)

Logo Bird Numbers 2016

Die 20. Konferenz des European Bird Census Council (EBCC) – Bird Numbers 2016 ’Birds in a changing world’ – wird im September 2016 in Halle (Saale) ausgerichtet. Es ist nun möglich, sich für die Konferenz anzumelden.

Die Konferenz wird vom DDA (Dachverband Deutscher Avifaunisten) und der DO-G (Deutsche Ornithologen-Gesellschaft) organisiert. EBCC Konferenzen werden im dreijährigen Turnus ausgerichtet und bringen eine Vielzahl von Akteuren des Vogelmonitorings, der ornithologischen Forschung sowie des Vogelschutzes in Europa zusammen. Die Konferenz wird eine Vielfalt von Themen abdecken, die von den Ergebnissen neuer Monitoringprogramme und Atlasprojekte über Studien zu Ursachen für Bestandsrückgänge, Demographie und Verbreitung europäischer Vogelarten bis zu den Auswirkungen von Politikprogrammen oder der Gewinnung erneuerbarer Energien auf die Vogelwelt reichen. Weitere Themenschwerpunkte stellen methodische und analytische Neuerungen sowie die Entwicklung von ornithologischen „Citizen Science“ Projekten, wie z.B. Ornitho.de dar.

Die Konferenz findet vom 5. bis 9. September 2016 in Halle (Saale) statt. Veranstaltungsort ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die im Herzen der Stadt liegt. Exkursionen zu verschiedene Zielen in der Region sind für die Mitte der Konferenzwoche geplant.

Bis zum 29. Februar 2016 können Vorschläge für Vorträge, Kurzvorträge und Poster eingereicht werden. Das Organisationskomitee freut sich auf die Vielzahl interessanter Beiträge. Plenarvorträge von leitenden Experten ihres Forschungsfelds sind bereits zugesagt. Weitergehenden Informationen sind auf der Konferenzwebseite www.birdnumbers2016.de zu finden.



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OSA-Reise zur Balz der Raufußhühner nach Mittelschweden - (07.12.2015)

Bartmeise-Reisen und OSA laden herzlich ein zu einer 9-tägigen Busreise ab/an Sachsen und Sachsen-Anhalt mit Fähre Rostock-Trelleborg-Rostock in die Taigazone Mittelschwedens zur Balz der Raufußhühner vom 23. April bis 01. Mai 2016. Ausführliche Informationen zur Reise, dem geplanten Ablauf und allgemeinen Reisehinweisen entnehmen Sie bitte beigefügter pdf-Datei.

Ein weiteres Sonderreiseangebot von Bartmeise-Reisen für OSA-Mitglieder führt vom 15. bis 22. Mai 2016 nach Weißrussland in die unberührte Natur im Reich von Schelladler, Doppelschnepfe und Seggenrohrsänger im Pripjat Nationalpark. Ausführliche Informationen zur Reise, dem geplanten Ablauf und allgemeinen Reisehinweisen entnehmen Sie bitte beigefügter pdf-Datei.


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Neue Meldeliste der DAK und der AKST ab 01.01.2015 - (24.03.2015)

Ab dem 01.01.2015 gelten neue Meldelisten bei der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK, national) und bei der Avifaunistischen Kommission Sachsen-Anhalt (AKST, landesweit in Sachsen-Anhalt). Beide Kommissionen bitten darum, Beobachtungen der aufgelisteten Arten zu melden. Je nach Art ist ein Meldebogen entweder bei der DAK oder bei der AKST abzugeben. In der auf der OSA-Homepage unter Seltene Vögel / AKST neu eingestellten Übersicht ist zu entnehmen, bei welcher Kommission zu melden ist.
Im Einzelnen sind betroffen: Die Arten Pazifische Ringelgans, Steinhuhn, Schlangenadler, Gänsegeier, Steppenweihe, Goldhähnchen-Laubsänger, Grünlaubsänger und Seggenrohrsänger wurden von der DAK gestrichen und sind in die Obhut der AKST übergegangen. Andererseits wurden von der AKST die Arten Seidenreiher, Stelzenläufer und Bruten von Mittelmeer- & Steppenmöwe von der Meldepflicht in Sachsen-Anhalt entbunden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Übermittlung von Dokumentationen und wünschen viele schöne Beobachtungen in der neuen Saison.

Ihre AKST


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Avifauna Sachsen-Anhalt und ornitho.de - (16.12.2014)

Liebe Ornis in Sachsen-Anhalt,
wie die meisten von Euch/Ihnen wissen, arbeitet der Ornithologenverband Sachsen-Anhalt an einer Avifauna für unser Bundesland (siehe: http://www.osa-internet.de/avifauna.htm).
Bei einer Beratung in Jessen wurde beschlossen, Daten bis einschließlich 31.12.2014 für die Avifauna zu nutzen. Da viele für die Avifauna relevante Beobachtungsdaten bislang nicht veröffentlicht und damit den Artbearbeitern nicht zugänglich sind, haben wir beschlossen, auch die Ornitho.de-Daten (wo sinnvoll und möglich) für die Avifauna zu nutzen.

Der DDA wird daher ab dem 10.01.2015 für uns eine entsprechende Komplett-Datenabfrage in www.ornitho.de vornehmen und die Daten für die Avifaunabearbeitungen zur Verfügung stellen.
Alle Beobachter sollten also bis zu diesem Tag ihre für die Avifauna relevanten Daten des Jahres 2014 aber auch gerne aus zurückliegenden Jahren in ornitho.de eingeben. Bitte machen Sie davon intensiv gebrauch, insbesondere bei Daten, die bislang noch nicht in ornithologischen Jahresberichten der Kreise oder für Sachsen-Anhalt veröffentlicht sind.
Daten, die nicht verfügbar sind, können auch nicht in der Avifauna verarbeitet werden!

In der Avifauna soll es zu jeder Vogelart möglichst ein Artfoto und bei regelmäßig auftretenden Arten ein charakteristisches Habitatfoto geben. Da die Fotos auch dokumentarischen Charakter haben sollen, müssen sie aus Sachsen-Anhalt stammen und datiert sein. Wir haben dazu eine Vereinbarung mit der Sektion Sachsen-Anhalt der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen vorbereitet, die uns bei der Bebilderung der Avifauna unterstützen will. Es werden aber auch aus dem Kreise nicht organisierter Fotografen und anderer Ornithologen Bilder gesucht (z.B. auch Belegaufnahmen von Seltenheiten). Wer in seinem Fundus entsprechende Bilder hat und diese für das Avifauna-Vorhaben zur Verfügung stellen möchte, sollte diese Bilder schon einmal bereit halten und mit mir in Kontakt treten. Um mein Postfach nicht zu überladen, bitte noch keine Fotos unaufgefordert schicken.

In diesem Sinne beste Wünsche für die Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2015.

Stefan Fischer


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Mitteilung der Deutschen Avifaunistischen Kommission
Richtlinien über die Beurteilungen von Kiefernkreuzschnäbeln
- (03.08.2014)

Nach wenigen frühen Vorboten kam es ab Anfang Oktober 2013 zu einem massiven Einflug von Kiefernkreuzschnäbeln nach Mitteleuropa. Auch in Deutschland gelangen dabei eine ganze Reihe teils sehr gut dokumentierter Sichtungen bis hin zu Brutnachweisen. Auch wenn typische Altvögel an ihrem charakteristischen „Stiernacken“ und dem massigen „Nussknackerschnabel“ recht gut erkennbar sind, gibt es bei Individuen mit weniger ausgeprägten Merkmalen große Schwierigkeiten in der Unterscheidung zum bei uns häufigen Fichtenkreuzschnabel. Auch die Rufe unterscheiden sich nur um Nuancen und nur bestimmte Rufe bzw. Ruftypen sind überhaupt diagnostisch. Aufgrund dieser Bestimmungsschwierigkeiten wird die DAK künftig lediglich durch Fotos oder Tonaufnahmen belegte Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln bearbeiten.
Uns ist bewusst, dass dabei möglicherweise korrekt bestimmte, aber unbelegte Vögel als Nachweise verloren gehen. Im Umkehrschluss ist aber gerade in Fällen von Einflügen die Zahl der Fehlbestimmungen oft besonders hoch und kräftige (Fichten-)Kreuzschnäbel können schnell falsch angesprochen werden. Auch die Kollegen der niederländischen Seltenheitenkommission CDNA gehen bei der Beurteilung von Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln ganz ähnlich vor. Nur durch diese klaren Kriterien ist eine möglichst hohe Vergleichbarkeit der Daten gegeben.
Eine Reihe von Beobachtungen wurde bereits bei der DAK dokumentiert, für weitere, teils gut belegte Sichtungen fehlen hingegen bislang entsprechende Dokumentationen. Wir möchten hiermit noch einmal um Dokumentation belegter Kiefernkreuzschnabel-Beobachtungen der Jahre 2013/14 bitten. Nur durch Ihre Mitarbeit kann der eindrucksvolle Einflug der Art auch wissenschaftlich ausgewertet werden. Da sich das Auftreten der Kiefernkreuzschnäbel in Einzelfällen bis Mai 2014 hingezogen hat, wird die DAK die Nachweise dieser Art nicht bereits im kommenden, sondern die Nachweise aus 2013 und 2014 als Gesamtüberblick erst im Ende 2015 erscheinenden Seltenheitenbericht für das Jahr 2014 publizieren. Wir möchten Sie dennoch bitten, Ihre Beobachtungen möglichst zeitnah bei der Kommission zu dokumentieren, da in die Beurteilung auch internationale Bioakustiker und Artexperten einbezogen werden.

Zur Dokumentation bundesweit dokumentationspflichtiger Arten nutzen Sie bitte den vorgefertigten Meldebogen. Bitte senden Sie den ausgefüllten Bogen direkt an die DAK! Wir leiten alle Dokumentationen auch umgehend an die Landeskommission des betreffenden Bundeslandes weiter. Weitere Informationen und den Meldebogen finden Sie unter www.dda-web.de/dak

Vielen Dank für Ihre Meldungen!

Das Team der Deutschen Avifaunistischen Kommission


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OSA-Exkursion im Frühsommer zum Bartgeier gesichert - (17.01.2014)

Die für den 28.06. bis 02.07. angekündigte OSA-Exkursion in die Region des italienischen Nationalparks Stelvio (Stilfser Joch) ist gesichert und kann durchgeführt werden. Die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl von 35 Personen ist mit derzeit 34 Anmeldungen knapp erreicht.

Im Nationalpark Stelvio und Umgebung bis zur schweizerischen Grenze findet sich eines der bedeutendsten Brutgebiete des Bartgeiers (nach dessen Wiederansiedlung) und so ist diese Exkursion auf die Beobachtung dieser imposanten Greifvogelart ausgerichtet. Mindestens zwei Brutplätze lassen sich auch aus sicherer Entfernung per Spektiv gut einsehen. Für die Exkursionen steht vor Ort dann zusätzlich noch ein zweiter Bus zur Verfügung, so dass auch in getrennten Gruppen exkursiert werden kann. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter vom Nationalpark Stelvio wird uns bei den Exkursionen unterstützen und an einem Abend per Vortrag einen aktuellen Überblick zum Bartgeier und die weiteren Brutvögel im Nationalpark geben.

Weitere Anmeldungen für die Exkursion sind nun noch bis zum 15.02.2014 möglich. Danach können noch freie Plätze auch an Interessenten außerhalb des OSA, z.B. im VSO angeboten werden.

Mark Schönbrodt


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Von Cabanistangare bis Pfauentruthuhn: endemische Vögel des nördlichen Mittelamerikas.
Eine 16-tägige Vogelbeobachtungsreise in Guatemala.
- (17.01.2014)

Bartmeise-Reisen/VSO-Reisen bietet vom 25. April bis 10. Mai 2014 in Zusammenarbeit mit Cayaya Birding eine Vogelbeobachtungsreise in Guatemala an, für die noch 2 Plätze frei sind. Ausführliche Informationen zur Reise, dem geplanten Ablauf und allgemeinen Reisehinweisen entnehmen Sie bitte beigefügter pdf-Datei.

Interessenten können sich hier verbindlich anmelden.

Hartmut Meyer
Bartmeise-/VSO-Reisen


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Exklusive Vereinsreise vom 28. Juni bis 2. Juli 2014 für den OSA "Zu Besuch bei den Bartgeiern im Nationalpark Stilfserjoch" - (04.11.2013)

OSA bietet in Zusammenarbeit mit Bartmeise-Reisen Hartmut Meyer seinen Mitgliedern im kommenden Jahr eine Vereinsreise "Zu Besuch bei den Bartgeiern im Nationalpark Stilfserjoch" an.

Näheres zum Reiseziel, zum Reiseprogramm und zur Anmeldung erfahren Sie im beigefügten Flyer.


Geplante Abläufe:
Sa., 28. Juni – Abreise (ca. ab 8.00) Uhr in Magdeburg und Halle/S. (je am Hauptbahnhof – weitere Zustiege an der Strecke möglich) bis Freiburg. Ankunft am frühen Abend, entweder am Abend oder am nächsten Morgen, je nach Zeit und Wetterlage, Besuch einer Alpensegler-Brutkolonie (Gebäudebrüter), Übernachtung im Hotel
So., 29. Juni – nach dem Frühstück Weiterreise über Basel und Zürich nach Italien (Semogo die Valdidentro), Ankunft im Hotel „Miravalle“ am Nachmittag, je nach Zeit noch kurzer Beobachtungsgang um den Winterolympiade-Ort Bormio (teilw. mit schon südlichen/mediterranen Vogelarten)
Mo., 30. Juni – Besuch von Bartgeier-Brutplätzen im Valle de Braullio und im Val Zebru (Wanderung im Val Zebru) in separaten Gruppen. Fahrt (mit Kleinbus Hotel) zum Stilfserjoch-Pass (auf 2.757 m NN, höchster Alpenpass Italiens).
Di., 1. Juli – spektakuläre Auffahrt (mit Kleinbus vom Hotel) zum Cancano-See (z.B. Brutplatz vom Zitronenzeisig) und Wanderung am See.
Alternatives Programm für mitreisende Partner/innen: Fahrt nach Livignio zum zollfreien Einkaufen bzw. touristische Besichtigung.
Mi., 2. Juli – nach Frühstück Abreise und Rückfahrt nach Sachsen-Anhalt (Ausstiege wie Einstiege) am späten Abend.

Anmeldeschluss ist der 30. November 2013 !!


Mark Schönbrodt


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Mitteilung der Avifaunistischen Kommission Sachsen-Anhalt - (28.03.2013)

Die AK ST hat sich entschlossen, den Schreiadler ab 2013 auf die Liste der meldepflichtigen Vogelarten Sachsen-Anhalts aufzunehmen.

Der von Experten geschätzte, aktuelle Bestand von unter 100 Brutpaaren in Deutschland, stellt mittlerweile nur noch einen Rest der Population seiner einstigen Verbreitung dar.

Damit gehört der Schreiadler mit zu den am stärksten gefährdeten Vogelarten Deutschlands.

Die gegenwärtige Situation in unserem Bundesland ist ebenfalls durch eine starke Abnahme des ohnehin nur kleinen, inselartigen und instabilen Brutvorkommens im Salzlandkreis geprägt.

Der Status dieser Greifvogelart könnte sich innerhalb der nächsten Jahre vom ehemals regelmäßigen Brutvogel, zum Ausnahmegast entwickeln (erinnert sei hier an das Verschwinden der Blauracke in Sachsen-Anhalt).

Die Aufnahme des Schreiadlers auf die Meldeliste orientiert sich an den Entwicklungen und Basisdaten des Monitorings Seltener Brutvögel Sachsen-Anhalts (S. Fischer & G. Dornbusch, StVSW Steckby) und den Langzeitanalysen im Rahmen des Monitorings Greifvögel und Eulen (Prof. Dr. M. Stubbe und Mitarbeiter, Martin-Luther-Universität Halle).

Demzufolge liegen, gemessen an den vorliegenden Beobachtungsdaten, jährlich nur etwa 2-5 Beobachtungsmeldungen vor.

Die große Variationsbreite verschiedener Kleider von Adlern der Gattung Aquila, oftmals verbunden mit ungünstigen Beobachtungsbedingungen, stellen selbst erfahrene Beobachter vor große Bestimmungsprobleme. Erschwert wird die Situation einer eindeutigen Identifikation noch, das beide Schwesternarten Schrei-und Schelladler nachweislich in Deutschland als Mischpaare vorkommen und auch erfolgreich hybridisieren.

Durch ein genaueres Hinsehen aller Beobachter und einer sorgfältigeren Dokumentation verspricht sich die AK ST zukünftig Fehlbestimmungen zu minimieren und weitere Kenntnisse zum Auftreten des Schreiadlers in Sachsen-Anhalt zu erlangen.
Die AK ST bittet um eine detaillierte Beschreibung jeder einzelnen Beobachtung und der entsprechenden Belege auf dem bekannten Meldebogen.
Die Kommission bedankt sich im Vorfeld bei allen Meldern/Beobachtern für ihr Interesse und die Bereitschaft zur Meldung dieser inzwischen in Sachsen-Anhalt selten gewordenen Greifvogelart.

Frank Weihe
Sprecher der AK ST


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Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit! - (27.02.2013); Download

Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, der derzeit noch kalten Temperaturen haben die Vorbereitungen für die Brutzeit bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2013 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.

Vielfältiger Einsatz der Ergebnisse für den Naturschutz
Die Ergebnisse des Programms werden jährlich im Bericht „Vögel in Deutschland“ fortgeschrieben und sie fließen u.a. in den Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ der Bundesregierung (BfN) sowie Indikatoren auf europäischer Ebene ein, u.a. den „European Farmland Bird“-Indikator (EBCC), der von der EU-Kommission als Referenz für eine nachhaltige Nutzung der Agrarlandschaft herangezogen wird.

Machen Sie mit!
Der zeitliche Aufwand je Probefläche beträgt für die vier Begehungen zwischen März und Juni inkl. der Auswertung der Daten 30–40 Stunden. Bundesweit stehen 2.637 Probeflächen zur Verfügung, von denen bereits rund 1.500 vergeben werden konnten. Es gibt somit noch reichlich Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Rügen und Bodensee! Wo es noch freie Probeflächen in Ihrer Nähe gibt und wie diese beschaffen sind, können Sie über das Informationssystem „Mitmachen beim Monitoring häufiger Brutvögel!“ ganz einfach erkunden. Am besten Sie sehen direkt einmal nach, denn bis spätestens zum 10. März sollten Sie sich entschieden haben, wenn Sie dieses Jahr noch mitmachen möchten:

nach Probeflächen suchen
weitere Informationen zum Monitoring häufiger Brutvögel
Ansprechpartner des Monitorings häufiger Brutvögel in den Bundesländern

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Sven Trautmann
im Namen aller landesweiten Koordinatoren


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Vorankündigung der 23. OSA-Jahrestagung - (11.01.2013)

Die OSA-Jahrestagung 2013 und die Beringertagung des Landes Sachsen-Anhalt werden voraussichtlich vom 01.-03. November 2013 in Bülstringen stattfinden. Informationen zu Buchung und Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Mark Schönbrodt


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Seltene Vögel in Deutschland 2010 - (10.01.2013)

Liebe OSA-Mitglieder,
Beobachter und Beobachterinnen,
fleißige Melder und Melderinnen,

pünktlich zum Neujahrsanfang und selbstverständlich auch als kleiner Motivationsanreiz an alle Ornis des Landes & Gäste, sei kurz auf die 1. Ausgabe "Seltene Vögel in Deutschland 2010" hingewiesen.
Die Publikation präsentiert den Seltenheiten-Bericht der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK), der als unabhängiger Fachausschuss im DDA die Arbeit der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) eng mit den Landeskommissionen auf Bundesebene fortführt.
In der 1. Ausgabe der neuen Schriftenreihe "Seltene Vögel in Deutschland" sind alle dokumentationspflichtigen Beobachtungen des Jahres 2010, sowie auch zwei Artikel zum Vorkommen und Auftreten des Zwergsumpfhuhns & der Rötelschwalbe enthalten.
Der Leser wird in attraktiver Form ausführlich und umfassend über Geschichte, Arbeitsweisen, Dokumentationsrichtlinien, Überarbeitung der Nationalen Meldeliste und nicht zuletzt über die Zusammensetzung des Gremiums bzw. deren Zusammenarbeit mit den AK`S der Länder / Ornitho.de informiert.
Die neue Schriftenreihe wird zukünftig jährlich beim DDA als Sonderheft erscheinen und kann über den Schriftenversand: An den Speichern 4a, 48157 Münster zum Preis von 9,80€ zzgl. Versandkosten bestellt oder als Abonnement mit einem 25% Preisvorteil gegenüber den Einzelheften bestellt werden.
Alle OSA-Mitglieder erhalten das Heft über OSA.

Wir, die AK ST,
wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern auf ihren Spaziergängen in der heimischen Umgebung viel Spaß an diesem faszinierenden Hobby, das nötige Entdeckerglück und vielleicht finden ja auch Sie sich in einer der folgenden Berichte der DAK/AK ST mit ihren außergewöhnlichen Beobachtungen wieder !

Frank Weihe
Sprecher AK ST


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Europaweite Kormoranschlafplatzzählung am 12./13. Januar 2013 - (26.11.2012)

Am 12./13. Januar 2013 findet zum wiederholten Male eine europaweite Kormoran-Schlafplatzzählung statt. In Sachsen-Anhalt wird die Erfassung in Zusammenarbeit mit dem Landeskoordinator für die Wasservogelzählung von der Staatlichen Vogelschutzwarte koordiniert.
Ziel sollte es sein, möglichst alle bekannten Schlafplätze des Kormorans im Lande am Zählwochenende zu kontrollieren. Dabei sollen in jedem Fall die Abendstunden genutzt werden. Eine eindeutige zeitliche Trennung der Schlafplatzzählung von der üblichen Wasservogelzählung ist daher nötig. Auch die Datenerfassung sollte unbedingt auf dem separaten Erfassungsbogen erfolgen.

Alle Wasservogelzähler sind gebeten worden, an ihren Zählgewässern die Schlafplatzzählung zu übernehmen. Darüber hinaus bekannte Schlafplätze sollten nach Rücksprache mit Stefan Fischer (stefan.fischer@lau.mlu.sachsen-anhalt.de; Tel. 039244 - 940 917) von weiteren Ornithologen kontrolliert werden. Dafür wäre es hilfreich, wenn alle bekannten Schafplätze der Vogelschutzwarte vorab mitgeteilt oder bei www.ornitho.de (mit der Angabe „Schlafplatz“) eingetragen werden.
Interessenten an der Mitarbeit melden sich bitte bis 18. Dezember 2012 bei der Staatlichen Vogelschutzwarte.

Ein Anschreiben des DDA und die Zählanleitung stehen zum Download bereit.
Der digitale Zählbogen ist hier verfügbar und sollte ausgefüllt bis spätestens 28.02.2013 an stefan.fischer@lau.mlu.sachsen-anhalt.de geschickt werden.


Mit freundlichen Grüßen
Stefan Fischer


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Besonderer Gast bei der diesjährigen OSA-Tagung in Gommern - (01.10.2012)

Besonderer Gast bei der diesjährigen OSA-Tagung in Gommern: Dr. Dmitrijs Boiko, Koordinator der Singschwan-Beringung in Lettland, wird am Freitagabend sein Projekt vorstellen, anschließend erfolgt ein Reisebericht u.a. über die diesjährige Singschwan-Beringung im Baltikum von Nico Stenschke. Eine Kurzform der Projektvorstellung wird nochmals am Samstag erfolgen, Fragen und persönliche Gespräche sind anschließend selbstverständlich möglich.

Nico Stenschke


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Bienefressersymposium in Kerzenheim - (10.07.2012)

Informationsblatt

Auf Einladung der GNOR und der Naturgruppe Kerzenheim findet am 20. Oktober ein eintägiges Artsymposium über den Bienenfresser statt. Referenten aus Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg haben ihre Teilnahme zugesichert. In zwei Hauptvorträgen wird auf den Einfluss des Klimawandels auf die Vogelwelt eingegangen sowie über Erkenntnisse zum Monitoring und zur Zugforschung beim Bienenfresser berichtet. Drei weitere Vorträge und eine Podiumsdiskussion (Bienenfresser im Aufwind – Konsequenzen für den Naturschutz) runden den Tag ab; einige Poster weisen auf spezielle Aspekte zur Biologie und Naturschutz des Bienenfressers und eine Fotoausstellung präsentiert die Faszination der Art.
Ziel ist es, einen regen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten und allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über den aktuellen Stand des Bienenfresser-Wissens in Deutschland zu informieren.
Das eintägige Artsymposium findet von 9 Uhr bis ca. 16:30 Uhr in Kerzenheim (Rheinland-Pfalz) statt. Die Teilnahme steht nach Anmeldung jedem offen, jedoch ist die Teilnehmerzahl auf 80 Personen beschränkt (Tagungsbeitrag: 8 Euro).
Anmeldungen bitte ab sofort per Email (gnor-sued@gnor.de), Fax (06321–937457) oder per Post an Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.V., Sylvia Idelberger; Mandelring 1; 67433 Neustadt / Weinstrasse.
Mit der Anmeldungsbestätigung erhalten die Teilnehmer, vorzugsweise per Email, das Tagungsprogramm, eine Ortsskizze sowie weitere Informationen zur Tagung.

GNOR & Naturgruppe Kerzenheim


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Neue Möglichkeit, den OSA zu unterstützen: einfach und kostenfrei - (09.06.2012)

Gebrauchsanleitung

Seit Anfang Juni 2012 hat der OSA einen „Spenden-Shop“ auf der Homepage www.bildungsspender.de. Der Bildungsspender unterstützt u.a. Vereine, indem Käufer ihre Bestellungen bei Internetanbietern direkt über die Bildungsspender-Seite ordern. Ein prozentualer Teil des Einkaufwertes kommt dem gewählten Verein (hier OSA) zu Gute. Sowohl für den Käufer als auch für den Spendenempfänger entstehen keine zusätzlichen Kosten. Derzeit sind mehr als 1.300 Online-Händler aus unterschiedlichsten Bereichen auf der Internetseite www.bildungsspender.de gelistet.

Es ist sehr einfach, den OSA damit zu unterstützen. Die ersten Einkäufe über den Spenden-Shop wurden bereits getätigt und wir freuen uns über erste Spendengutschriften!

Und so funktioniert es:
- gehen Sie auf unseren Spendenshop www.bildungsspender.de/osa-internet, eine Registrierung ist nicht erforderlich
- dort finden Sie über 1.300 Partner-Shops, von denen Sie viele bestimmt kennen
- starten Sie Ihren Einkauf mit Klick auf das Logo des gewünschten Partner-Shops
- das Portal Bildungsspender erhält dafür eine Gutschrift, die zu 90 % an den OSA e. V. gespendet wird
- Sie zahlen keinen Cent mehr für Ihren Einkauf im Vergleich zum direkten Besuch auf den Seiten der Partner-Shops

Bildungsspender selbst ist gemeinnützig, strebt keine Gewinnerzielung an, ist selbständig und unabhängig.

Wir würden uns freuen, wenn viele von dieser gewinnbringenden Möglichkeit Gebrauch machen, um weiterhin interessante Projekte unseres Verbandes finanzieren zu können.

Bitte probieren Sie es aus und sagen Sie es weiter.

Mark Schönbrodt


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Gemeinsame Stellungnahme des NABU Sachsen-Anhalt und des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt (OSA) zur geplanten Kormoranverordnung für Sachsen-Anhalt - (09.06.2012)

Vor dem Hintergrund der in Diskussion und offensichtlich auch in Erarbeitung befindlichen Kormoran-Verordnung im Land Sachsen-Anhalt haben der NABU Sachsen-Anhalt und der Ornithologenverband Sachsen-Anhalt (OSA) eine gemeinsame Stellungnahme abgeben.
Diese ist unter folgendem Link nachzulesen:
http://sachsen-anhalt.nabu.de/imperia/md/content/sachsen-anhalt/position_kormoranverordnung.pdf

Weitere interessante Themen rund um den Kormoran finden sich hier:
http://sachsen-anhalt.nabu.de/tiereundpflanzen/kormoran/index.html

Mark Schönbrodt


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9. bundesweites Birrace des DDA am 5. Mai 2012 -machen Sie mit! - (30.04.2012)

Bei vielen Hundert Beobachterinnen und Beobachtern steht er jährlich fest im Kalender: der erste Samstag im Mai, der Tag des bundesweiten Birdraces. Teams von 3–5 Personen versuchen binnen 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Eine Art darf gezählt werden, wenn die Mehrzahl der Teammitglieder sie ebenfalls beobachtet hat. 152 Teams nahmen im vergangenen Jahr an diesem Wettbewerb teil – wieder einmal mehr als im Jahr zuvor.
Im Gegensatz zu den sonstigen Aktivitäten des OSA ist es am 5. Mai nicht das Ziel, wissenschaftlich exakte Daten zur Verbreitung oder Bestandsentwicklung von Vogelarten zu erheben. Vielmehr stehen der Spaß an der gemeinsamen Vogelbeobachtung und die Begeisterung für die Vogelwelt im Vordergrund. Durch das große Medienecho kann außerdem sehr gut auf unsere sonstigen Aktivitäten sowie den Erhalt der Vielfalt in der Vogelwelt und ihrer Lebensräume aufmerksam gemacht werden.

Spendenrennen für ornitho.de
Seit dem ersten bundesweiten Birdrace 2004 sind die Teams aufgerufen (aber keinesfalls verpflichtet) Spenden für ein bundesweites Projekt einzuwerben. Sechs Jahre kamen diese dem bundesweiten Brutvogelatlas ADEBAR zugute, der nun kurz vor dem Abschluss steht. Seither wurde der Aufbau des Internetportals ornitho.de durch die Spenden unterstützt, das am 30. Oktober 2011 startete und seither faszinierende Einblicke in das vogelkundliche Geschehen hierzulande bietet. Mit den diesjährigen Spenden werden Betreuung, Unterhalt und Weiterentwicklung des Portals unterstützt.

Machen Sie mit!
Ein einziges Team ging 2011 in Sachsen-Anhalt an den Start. Da ist noch viel Luft nach oben, v.a. wenn die derzeit guten Wetterprognosen eintreten. Fragen Sie direkt einmal zwei, drei Freunde oder Bekannte, mit denen Sie schon lange einmal wieder einen erlebnisreichen Beobachtungstag verbringen wollten. Bislang hat es noch kaum einer bereut, im Gegenteil: fast alle Teams aus den Vorjahren traten später noch einmal an, viele davon jedes Jahr. Anmelden können Sie sich unter www.dda-web.de/birdrace. Dort finden sich auch alle notwendigen Informationen, einschließlich der Ergebnisse aller Teams aus den Vorjahren.

Viele Grüße
Dr. Johannes Wahl (DDA)


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OSA-Tagung 2012 - (08.03.2012)

Die 22. OSA-Jahrestagung und Beringertagung 2012 für Sachsen-Anhalt wird vom 02. bis 04. November 2012 stattfinden. Voraussichtlich wird die Tagung im Hotel Robinienhof, Salzstraße 49, 39245 Gommern durchgeführt.

Viele Grüße
Mark Schönbrodt


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AK-ST: Weißbart-Seeschwalbe ab 2012 keine meldepflichtige Art - (22.02.2012)

Die AK-ST hat sich entschlossen die Weißbart-Seeschwalbe auf der Landesliste ab 2012 als meldepflichtige Vogelart zu streichen. Im nächsten Apus wird auf diese Neuerung noch in schriftlicher Form hingewiesen werden.

Viele Grüße
Frank Weihe
Sprecher AK-ST


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Aufruf zur Rotmilan-Kartierung Sachsen-Anhalt - (15.12.2011)

Liebe Ornis,

gemeinsam mit dem Museum Heineanum wurde unser Büro von der Staatlichen Vogelschutzwarte beauftragt, für Sachsen-Anhalt eine landesweite Brutbestandserfassung des Rotmilans zu koordinieren. Wir haben darüber bereits bei der letzten OSA-Tagung in Halle berichtet. Wir in Sachsen-Anhalt haben für den Rotmilan eine besondere Verantwortung, unser Kenntnisstand insbesondere zum genauen Bestand ist verglichen damit aber leider gering. Das soll nun anders werden.

Sachsen-Anhalt soll vollständig (!) untersucht werden, also nicht nur auf Probeflächen. Da es kein wirklicher Mehraufwand ist, bei der Gelegenheit den Schwarzmilan mit zu kartieren, machen wir das auch. Streng genommen ist es also keine „Rotmilan-Kartierung“, sondern eine „Milan-Kartierung“.

Die Erfassungseinheit, für die wir hauptverantwortliche Bearbeiter suchen, sind ganze Messtischblätter (MTB, TK25), d.h. Flächen mit einer Größe von ca. 130 km². Für weite Teile von Sachsen-Anhalt haben wir schon Bearbeiter gefunden, aber insbesondere im Norden gibt es noch große Lücken.

Zur Methode: Die Anzahl der Begehungen ist nicht festgelegt. Das Ziel ist es, alle im Jahr 2012 durch Milane besetzte Horste zu finden. Wir empfehlen, mit der Horstsuche spätestens am 01.03. zu beginnen, gern aber schon früher. Alle geeigneten Horste und Strukturen müssen dann zwischen dem 21.04. und 10.05. auf ihren Milan-Besatz kontrolliert werden. Ggf. sind mehrere Kontrollen pro Horst nötig, um den Besatz abzuklären.
Der Aufwand ist zu schaffen, darf aber auch nicht unterschätzt werden. Deshalb suchen Sie sich Verbündete – das müssen nicht immer Ornithologen sein!

Die Bearbeiter bekommen eine Karte ihres Messtischblatts. Auch ist eine Vergütung (Aufwandsentschädigung) vorgesehen.

Alle Ornithologen, die in Sachsen-Anhalt tätig sind, sind aufgerufen, sich an dem Gemeinschaftswerk zu beteiligen. Bitte melden Sie sich bei uns.
Auch wer keine Zeit hat, hauptverantwortlich ein ganzes MTB zu übernehmen, sondern nur Teilbereiche, ist herzlich willkommen.
Jede Hilfe ist wichtig!

Viele Grüße
Ubbo Mammen und Bernd Nicolai

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Dipl.-Biol. Ubbo Mammen
ÖKOTOP GbR
Büro für angewandte Landschaftsökologie
Philipp-Müller-Straße 44
06110 Halle (Saale)
Tel.: 0345/6869884
Fax: 0345/6869967
E-Mail: info@oekotop-halle.de
www.oekotop-halle.de


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Neues Vereinskonto des OSA bei der Saalesparkasse - (02.12.2011)

Unser Vereinskonto musste aufgrund des Wechsels des Schatzmeisters von Halberstadt nach Halle (Saale) verlagert werden. Seit Ende November besteht das neue Konto bei der Saalesparkasse. Hier nun unsere vollständige neue Bankverbindung:

Saalesparkasse Halle

Bankleitzahl: 800 537 62

Konto-Nr.: 189 401 29 80


Mit den besten Grüßen,

Nico Stenschke
Schatzmeister


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Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitenmeldungen 2010 - (19.10.2011)

Zu Beginn dieses Jahres hat die Deutsche Avifaunistische Kommission als nationale Seltenheitenkommission die Geschäfte von der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) übernommen und sammelt, archiviert, prüft und publiziert nun dokumentierte Beobachtungen deutschlandweit seltener Vogelarten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Kommission auch unter dem Dach des DDA angesiedelt.
Der erste Jahresbericht der Kommission über das Jahr 2010 ist in Arbeit und schon weit fortgeschritten. Es wurden bereits knapp 400 Meldungen aus dem Jahr 2010 bearbeitet, die durch die Länderkommissionen, die DSK oder die Melder direkt eingeschickt wurden.

Allen Meldern sowie den Kollegen aus den anderen Kommissionen sei hierfür schon einmal sehr herzlich gedankt.

Um ein möglichst vollständiges Bild des Auftretens seltener Vogelarten in Deutschland erhalten zu können, möchten wir hiermit, sofern noch nicht geschehen, um die Meldung und Dokumentation von deutschlandweit seltenen Vögeln aus dem Beobachtungsjahr 2010 bitten.
Aus Zeitgründen bitten wir darum, die Meldungen (auch gerne per E-Mail) direkt an die DAK zu senden. Wir leiten alle direkt bei uns eingehenden Meldungen in Kopie auch standardmäßig an die Landeskommission des entsprechenden Bundeslandes weiter.
Für den jetzigen Bericht werden wir Meldungen berücksichtigen können, die bis zum 15.11.2011 bei uns eingegangen sind.

Herzlichen Dank im Voraus!

Das Team der Deutschen Avifaunistischen Kommission

Meldeadresse der DAK:
Deutsche Avifaunistische Kommission
c/o Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e. V.
An den Speichern 4 a
48157 Münster
www.dda-web.de/dak
dak[at]dda-web.de


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Kiebitzverluste durch Unwetter - (23.09.2011)

Liebe Kollegen,

es ging ja bereits durch die Medien, dass offensichtlich viele Kiebitze durch das Hagel-Unwetter insbesondere im Salzlandkreis umgekommen sind oder verletzt in Zoos eingeliefert worden sind.
Nachdem ein hessischer Ornithologe gestern bei uns anrief und von hunderten toten Kiebitzen auf Äckern um Könnern berichtet hat, die er von der A14 aus sehen konnte, waren A. Pschorn, N. Stenschke und ich gestern Nachmittag um Könnern unterwegs und zählten über 2.200 tote Kiebitze. Da einige Äcker bereits umgebrochen waren und die meisten Tiere damit schon „beerdigt“ waren und wir nur recht kleinräumig um Könnern unterwegs waren, liegt die Zahl getöteter Kiebitze sicher deutlich höher.
Da uns solche Massenverluste bisher nicht bekannt sind, wollen wir dazu eine kleine Notiz im Apus bringen.
Um die Zahl der getöteten Kiebitze noch besser abschätzen zu können, wäre ich dankbar für Mitteilungen, wenn auch andere Kollegen nach dem Unwetter von letzter Woche tote Kiebitze (oder auch andere Arten) gefunden haben.
Es wäre hilfreich, wenn Flächen mit Todfunden möglichst genau lokalisiert werden (gerne als google-Karte). Wenn möglich bitte Schätzung oder Zählung der getöteten Vögel angeben. Waren ggf. beringte Vögel dabei?
Evtl. sind ja auch in den Museen verstärkt tote Vögel eingeliefert worden?? Gab es auch in anderen Zoos (MD, Halle und Bernburg wurden in der Zeitung genannt) eingelieferte verletzte Kiebitze? Wenn ja wie viele??

Ich wäre dankbar für entsprechende Mitteilungen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Fischer


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Einladung zum Treffen der Wasservogelzähler Sachsen-Anhalts - (19.07.2011)

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasservogelmonitorings, liebe Wasservogelfreunde
nachdem vor drei Jahren erstmals ein Wasservogelzählertreffen auf Landesebene stattfand, was sich großer Resonanz erfreute, möchten wir den sehr erfolgreichen Erfahrungs- und Informationsaustausch in diesem Jahr fortsetzen.
Die Staatliche Vogelschutzwarte und der Landeskoordinator für das Wasservogelmonitoring, Martin Schulze, laden Sie, die Mitarbeiter am Wasservogelmonitoring und andere Wasservogelfreunde, daher ganz herzlich zum Treffen der Wasservogelzähler Sachsen-Anhalts ein.

Termin: Samstag, 3. September 2011, 10.00 – 16.00
Ort: Gasthaus ‚Zum Biber’, Hauptstraße 18, 39264 Steckby


Wiederum ist es gelungen, viele Referenten über die Grenzen des Bundeslandes hinweg zu gewinnen, ohne hierbei den Blick „vor die eigene Haustür“ und auf die Ergebnisse der eigenen Erfassungen zu verlieren.
Um besser planen zu können, bitten wir Sie um Bestätigung Ihrer Teilnahme bis zum 25. August (telefonisch: 039244 – 940917, per Fax: 039244 – 940919 oder per Mail: stefan.fischer@lau.mlu.sachsen-anhalt.de).

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich in Steckby begrüßen zu können.
Programm.

Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag

S. Fischer
Staatliche Vogelschutzwarte

und

M. Schulze
Wasservogelkoordinator


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Birdrace 2011: 7. Mai ist Tag der Vogelartenvielfalt - (01.04.2011)

Am ersten Samstag im Mai findet – mittlerweile zum achten Mal – das bundesweite Birdrace statt. Ziel der Veranstaltung ist es – im Gegensatz zu den sonstigen Aktivitäten des OSA nicht, wissenschaftlich exakte Daten zur Verbreitung oder Bestandsentwicklung von Vogelarten zu sammeln. An diesem Tag stehen vielmehr der Spaß an der Vogelbeobachtung und die Begeisterung möglichst vieler Menschen für die Vogelwelt im Vordergrund. Mithilfe der großen medialen Aufmerksamkeit, die der Beobachtungswettbewerb alljährlich hervorruft, wollen wir die breite Öffentlichkeit zudem auf die Vielfalt in der Vogelwelt und deren Erhaltung aufmerksam machen.

Die Artenvielfalt in der Vogelwelt hierzulande erkunden die Teams an diesem Tag intensiver als an jedem anderen im Jahr. Denn Ziel der einzelnen, aus drei bis fünf Beobachtern bestehenden Teams ist es, am 7. Mai zwischen 0 und 24 Uhr so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Besonders dort, wo mehrere Teams antreten, ist eine exakte Festlegung des Beobachtungsgebiets aus Gründen der Vergleichbarkeit wichtig. Deshalb orientiert sich dieses in der Regel an der Grenze von (Land)Kreisen. Wenn einstmals weit verbreitete Arten wie Feldlerche oder Rebhuhn am Ende des Tages auf der Liste fehlen, dann lassen sich Forderungen etwa nach einer vielfältigeren Landschaft gut in die Öffentlichkeit transportieren. Selbstredend wird kein Kreis ein Artenschutzprogramm auflegen, um beim Birdrace besser abzuschneiden. Aber es wird dadurch einmal auf ganz andere Weise deutlich, dass unsere heimische Natur schleichend an Artenvielfalt verliert.

Das bundesweite Rennen erfreut sich jährlich einer wachsenden Beliebtheit. Im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 529 Beobachter in 135 Teams aus (fast) allen Bundesländern teil. Immerhin ein Team ging im Jahr 2010 in Sachsen-Anhalt an den Start, um das Birdrace auch in unserem Bundesland zu vertreten. Schaffen wir in diesem Jahr mehr? Der Termin Anfang Mai, wenn die meisten Zugvögel zurückgekehrt sind, lädt geradezu dazu ein, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür im Rahmen eines solchen Events noch besser kennenzulernen. Durch die Begeisterung, die die Teilnahme am Birdrace bei allen Beobachtern hervorruft, lassen sich neue und vor allem junge Menschen für die Natur- und Vogelbeobachtung gewinnen. Frei nach dem Motto „Aus Spaß wird vielleicht irgendwann einmal Ernst" werden aus Birdracern aber möglicherweise auch einmal Mitarbeiter für die Erfassungs- und Monitoringprogramme des OSA. Das bundesweite Birdrace kann also auch auf lokaler und regionaler Ebene einen bedeutenden Gewinn für den Natur- und Artenschutz erwirken.

Spendenrennen für ornitho.de
Ohne Frage ist das wichtigste Ziel aller Teams, am 7. Mai möglichst viele Vogelarten zu entdecken und mit Freunden einen spannenden Tag voller interessanter Erlebnisse zu verbringen. Alle Teams sind jedoch auch dazu aufgerufen, Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln (keine Teilnahmevoraussetzung). Neben den Siegern im „Artenrennen“ wird es somit auch Sieger im „Spendenrennen“ geben. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung des DDA fließen die Spendeneinnahmen in diesem Jahr wieder in das Projekt ornitho.de, und zwar in den Unterhalt für das erste Jahr sowie die Weiterentwicklung. Die Birdracerinnen und Birdracer des Jahres 2010 können stolz auf das Erreichte sein, denn durch ihre Spenden leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des Portals in Deutschland, das in Kürze seine virtuellen Pforten öffnen wird.

Alle Informationen rund um das Birdrace, einschließlich der Ergebnisse aller Teams aus den Vorjahren, finden sich im Internet unter www.dda-web.de/birdrace. Die Anmeldung ist ab dem 9. April möglich.

Christopher König
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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Aufruf zur landesweiten Erfassung des Brachpiepers - (30.03.2011)

Im Jahr 2011 findet in Sachsen-Anhalt im Rahmen der „Grunddatenerfassung von Brutvogelarten nach der EU-Vogelschutzrichtlinie“ im Auftrag der Vogelschutzwarte Steckby eine flächendeckende und punktgenaue Kartierung des Brachpiepers statt.
Mit der Projektkoordination wurden die Büros RANA (Halle/S.) und IHU (Stendal) beauftragt. Um Doppelerfassungen zu vermeiden und eine flächige Abdeckung der bekannten und potenziellen Brutgebiete zu erreichen, koordinieren die beiden Büros die Zählgebietsvergabe und statten die Kartierer auf Anfrage mit Kartenmaterial, speziellen Erfassungsbögen, Methodenhinweisen und mp3-Playern (Klangattrappen) aus.
Unabhängig von der Zählgebietsvergabe wird darum gebeten, alle Beobachtungen der o.g. Arten zu notieren und nach Abschluss der Saison (bis 31.08.2011) an die Büros weiterzuleiten.
Wichtige Angaben zu den Beobachtungen sind Datum, Uhrzeit, Beobachter, Ort/Gebiet (möglichst Eintrag auf Karte, Koordinaten), Details zu jeder Einzelbeobachtung (singendes Männchen, Nestbau, Brut…) und die Gesamtrevierpaarzahl pro abgegrenztes Gebiet.
Für die gebiets- bzw. messtischblattbezogene Erfassung wird nach Übergabe der Zählergebnisse eine Aufwandspauschale an die Mitarbeiter ausgezahlt.

Der Erfassungsbogen ist hier abrufbar. Alle weiteren Infos und Auskünfte erhalten Sie unter:

Büro RANA (Koordination Sachsen-Anhalt / Süd)
z.Hd. Martin Schulze; Mühlweg 39; 06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 / 1317585
eMail: martin.schulze@rana-halle.de

und

IHU Geologie und Analytik (Koordination Sachsen-Anhalt / Nord)
FB Landschaftsplanung / Ökologie; z.Hd. Björn Schäfer
Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 23; 39576 Stendal
Telefon: 0 39 31 / 52 30 22
eMail: schaefer@ihu-stendal.de
Martin Schulze


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Atlas Deutscher Brutvogelarten Subskriptionsaufruf
Bestellen Sie jetzt das Atlaswerk zum Vorzugspreis
- (28.10.2010)

Nach vier erfolgreich abgeschlossenen Kartierungsjahren und einer intensiven Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse ist es nun soweit. ADEBAR landet! Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten freuen sich, die Erscheinung dieses für Deutschland einzigartigen Gemeinschaftswerkes für den Sommer/Herbst 2011 ankündigen zu dürfen.
Altas Deutscher Brutvogelarten. Herausgegeben durch die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, pro Brutvogelart (meist) eine Doppelseite mit Verbreitungskarte und Text sowie Illustration von Paschalis Dougalis, einführende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiter, ca. 700 Seiten, Gewicht ca. 3,0 kg, Versand in speziellem Versandbehälter. Der Preis im Buchhandel wird 98,00 € betragen.
Als aktiver Mitarbeiter am Projekt ADEBAR bzw. dem Monitoring häufiger Brutvögel können Sie jetzt ein Exemplar zum Mitarbeiterpreis von 39,90 € (zzgl. Portokosten in Höhe von 4,10 €) bestellen. Daneben können Sie die Fertigstellung und Herausgabe des Atlaswerkes durch Ihre Subskription unterstützen und erhalten dadurch das Atlaswerk zum Vorzugspreis von 69,90 € je Exempl. (zzgl. Portokosten je Exempl. von 4,10 €).
Bestellformular unter http://www.dda-web.de/downloads/subskription_ADEBAR.pdf

Thomas Thissen
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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Attraktive Tagung an vogelkundlich attraktivem Ort:
DO-G tagt aus Anlass des 100. Geburtstages der Vogelwarte Helgoland auf Helgoland!
- (31.07.2010)

Die 143. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) findet anlässlich des 100. Geburtstages der Vogelwarte Helgoland auf Einladung des Institutes für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ in der Zeit von Mittwoch, 29. September (Anreisetag) bis Sonntag, 3. Oktober 2010 in der Nordseehalle auf der Insel Helgoland statt. Die lokale Organisation der Tagung liegt in den Händen eines Teams um Dr. Ommo Hüppop. Das Schwerpunktthema des Tagungsprogramms wird „Vogelzug“ sein. Auch in diesem Jahr findet wieder ein Symposium in Kooperation mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) statt. Beginn und Ende der Tagung orientieren sich am Schiffsverkehr mit dem Festland. Während der Tagung werden Besichtigungen des Fanggartens angeboten. Die Anmeldung erfolgt vor Ort im Tagungsbüro. Am Montag, den 4. Oktober ab 9.00 Uhr werden geführte Exkursionen über die Insel, zur Düne, zum Ökolabor und zum Aquarium (je bis zu 30 Teilnehmer) angeboten, die vor Ort im Tagungsbüro gebucht werden können. Es fallen für diese Exkursionen nur geringe Teilnahmegebühren an.

Aktuelle Informationen zur DO-G insgesamt und zur Jahresversammlung sind auch im Internet unter www.do-g.de zu finden. Dort steht auch das komplette Tagungsprogramm nebst Anmeldeunterlagen als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Die Geschäftsführung der DO-G weist darauf hin, dass die Teilnehmerkapazität durch ein geringeres Platzangebot (als üblich) in der Nordseehalle begrenzt ist. Es wird daher um rasche Anmeldung gebeten.

DO-G Geschäftsstelle


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ADEBAR lernt fliegen - (23.06.2010)

Liebe Ornis,

ab 2005 (im Norden bereits länger) haben wir intensiv gemeinsam Sachsen-Anhalt auf Messtischblattbasis für das ADEBAR-Projekt durchforstet. Uns gleich getan haben es viele hundert Kollegen in den anderen Bundesländern.
Dafür noch einmal allen mitwirkenden Kollegen ein herzliches Dankeschön!

Dem folgte eine intensive Auswertephase mit Rückfragen und Korrekturen. Auch hier möchte ich noch einmal Danke sagen für die in der Regel positiv aufgenommenen Hinweise.
Nun liegen die deutschlandweiten Verbreitungskarten in einer ersten Rohfassung vor. Nur in wenigen Bundesländern sind noch einige Lücken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kartenbilder machen einen hervorragenden Eindruck. Trotzdem bleibt es bei so einem riesigen Projekt nicht aus, dass Fehler gemacht werden. Das können ganz einfach beim Kartieren übersehene Arten, unterschätzte Arten, Übertragungsfehler und Dateneingabefehler sein. Bis zur Fertigstellung des Buches sollen diese Fehler möglichst vollständig beseitigt werden.

Daher stehen die Karten jetzt bis zum 31. August den Kartierern, Artspezialisten, Gebietskennern und allen die denken, noch konstruktiv zu ADEBAR beitragen zu können, online zur Ansicht und Kommentierung zur Verfügung.
Unter http://stiftung-vogelmonitoring.de/index.php?cat=projects&subcat=3 können die Karten bundesweit oder für die einzelnen Bundesländer angesehen und kommentiert werden.


Da die Karten nicht ganz öffentlich in alle Welt gehen sollen (sie sind schließlich nicht der korrigierte Endstand!), ist der Zugang passwortgeschützt. Wer Interesse an Ansicht und Kommentierung hat, sollte bei mir Nutzernamen und Passwort abfragen.
Ansonsten ist die Ansicht und Kommentierung dann selbsterklärend. Die Kommentare landen dann direkt bei mir und werden dann geprüft, ggf. noch einmal mit dem Kartierer besprochen und dann in die ADEBAR-Datenbank übernommen.
Viel Spaß beim Kartenblättern und Kommentieren der Daten wünscht

Stefan Fischer


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typische Vögel in Sachsen-Anhalt: Weißstorch, Bienenfresser, Mauersegler, Eisvogel, Rotmilan